Samstag, 8. Februar 2014

Bigger is better - Houston Day 1

Kurzerhand geplant - das Hostel wurde erst am Abend vorher reserviert - ging es am Freitag direkt nach der Arbeit auf in den (wilden) Westen. 
Bigger is better and everything's bigger in Texas - und das ist in dem Falle wirklich ernst zu nehmen. Schon auf der gut 7-stündigen Hinfahrt gab es einige recht ungewöhnliche Sachen zu sehen.

Angefangen bei fahrenden Häusern...


....über seltsame 6-rädrige Gefährte...



... bis hin zu Autokonvois. Ok letzteres klingt jetzt vielleicht nicht so ungewöhnlich aber wenn man sich die Anzahl der Fahrer genauer anschaut...



















... weiß man, was an der Sache seltsam ist :)






In Baton Rouge gings noch schnell über den Mississippi...












....dann war man auch schon im vierten Staat den man an dem Tag durchfahren hatte (Alabama, Mississippi und Louisiana waren die ersten drei^^) und somit (fast) am Ziel: The Lone Star State















Am ersten Abend haben wir uns etwas in Downtown umgesehen und ein paar Bars erkundet...achja und festgestellt, dass der letzte Fahrer schlauerweise den Schlüssel für das Auto verlegt hat x)
Nach ewiger Sucherei kam er dann auf die Idee, er könnte ihn in den Kofferraum des Autos gelegt haben - das er natürlich vorher abgeschlossen hat :D
Somit haben wir dann am nächsten Morgen einen professionellen Autoknacker bestellt und das Problem so gelöst. Die ganze Show hat erstaunlicherweise keine Minute gedauert dann war die Karre wieder offen....und der Schlüssel lag tatsächlich im Kofferraum.

Danach konnte die Stadttour richtig losgehen. Erstaunlicherweise ist es entgegen der Erwartungen Downtown relativ menschenleer gewesen was uns doch etwas ungewöhnlich vorkam aber für Houston normal zu sein scheint.

Downtown Houston

Downtown Houston


Downtown Houston

Leider konnten wir die Skyline nicht vom höchsten Gebäude in Houston, dem JP Morgan Chase Tower aus betrachten, da zwar alle anderen am Wochenende arbeiten, Bänker aber wohl nicht ;) Somit war der Tower geschlossen...
Auf dem weiteren Weg sind wir am Discovery Green Park vorbeigekommen, wo neben ein paar Kunstobjekten auch einen See, eine große Grünfläche mit Spielplätzen und etwas recht skurriles zu sehen gab: eine Eisbahn unter freiem Himmel bei über 20°C - da war ein Wasserstand von einigen cm auf dem Eis garantiert :)

Eisbahn im Discovery Green Park




Als nächster Punkt stand das Museum of Natural Science auf dem Plan.

Eingangsbereich zum Museum of Natural Science

Hier gab es wirklich alles: angefangen von urzeitlichen Skeletten über ägyptische Geschichte, Inka- und Mayakultur, Geologie- und Meeresabteilung, und und und... einfach ein richtig gutes Museum.


Verschiedene Bohrköpfe für Erdölbohrungen...













Aufbau einer Erdölaufbereitungseinheit...












Besonders die Abteilung für Erdgeschichte war super interessant. Hier gab es Skelette und Modelle von allen möglichen Lebewesen...






Der ältere Verwandte zum heutigen Bären... ich glaube der Kollege war nicht mit Honig und ein paar Fischen zufrieden ;)










Es gab in der Mineralienabteilung sogar eine eigene Abteilung für (altertümlichen) Schmuck aller Art mit riesigen Diamanten und anderen Edelsteinen...

Opal
Auf dem Weg zurück zum Hostel sind wir an einem Hotel vorbeigekommen, das Autos mit etwas ungewöhnlichen Stoßfängern hatte... :D



Anschließend sind wir zu "The Galleria", der größten Mall in Texas gefahren. Schnäppchen machen war da allerdings nicht angesagt - hier haben sich eher die ganzen Nobelmarken die Klinke in die Hand gegeben...

The Galleria

Abends gings dann nochmal nach Downtown, wo wir uns die Skyline bei Nacht und Nebel nochmal angeschaut haben - da sind die Hochhäuser wirklich in den Wolken verschwunden.







Da wir mal richtig texanisch Essen gehen wollten, das online ausgesuchte Steakhouse aber geschlossen hatte, hat es uns in ein richtig gutes Restaurant verschlagen... die Preise waren allerdings auch richtig gut ;)


Nachdem wir dann mehr aus dem Restaurant gerollt als gelaufen sind, haben wir uns noch einen Club gesucht, um den Abend gebührend zu verabschieden :)




Dienstag, 31. Dezember 2013

New Year's Eve

Schon war das Jahr vorbei - so schnell vergehen 2 Monate...
Über Silvester sind wir nach New Orleans gefahren und habens dort mal richtig krachen lassen...legendaaarrryyyy evening - aber was in New Orleans passiert bleibt in New Orleans ;)
Deshalb ohne viel Worte ein paar Eindrücke vom Abend (die Nachher-Bilder bleiben aber schön unter Verschluss... ^^')








Feuerwerk am Ufer des Mississippi




Sonntag, 29. Dezember 2013

Bellingrath Gardens - da sind Millionen Lichter in der Welt...

Ein Highlight in der Wintersaison, das man uns hier in der Gegend wärmstens empfohlen hat, waren die Bellingrath Gardens, ein großer Park, der etwas südlich von Mobile liegt. Dort wird in der Zeit zwischen Thanksgiving und Silvester ein Lichtergarten aus dem Boden gestampft. Als die Dame im Visitors Center von "million of lights" gesprochen hat, dachte ich erst, die Gute nimmt mich etwas auf den Arm aber im Nachhinein muss ich sagen, hat sie noch weit untertrieben ^^ ... 
Es gibt dort wirklich nichts, was es nicht gibt. Angefangen bei typischen Weihnachtsmotiven wie Tannenbäumen, Rentieren, Santa Claus über Coca-Cola-Eisbären, Candyland, Schmetterlingen und Blumen bis hin zu einer Unterwasserwelt.
Nicht nur das - es war auch kitschig bunt, wie man es von den Amis gewohnt ist ;) und die ganze Kulisse wurde von dezenter Weihnachtsmusik begleitet.

Schon beim Betreten des Geländes wurde man von einem bunten Lichtermeer empfangen...


Folgt man den Menschenmassen - es war wirklich unglaublich voll- auf den fest vorgegebenen Wegen, kommt man durch Gewächshäuser mit allerlei tropischen Pflanzen und an einem Springbrunnen vorbei.



Weiter gings durch ein blaues Lichtermeer hindurch zu einer großen Wiese voller Weihnachtsbäume und Sternen und spätestens da hat sich ein Ohrwurm auf Dauerschleife bei mir eingenistet, der den Nagel schlichtweg auf den Kopf getroffen hat: da sind Millionen Lichter in der Welt, Milliarden Farben, sie leuchten so hell.... ;)





Alte, knorrige Bäume, die über Wasserläufe hängen....


... ein auf alt getrimmtes Häuschen mitten in der Anlage...


... und wer jetzt glaubt, das wäre schon das absolute Highlight gewesen, der täuscht gewaltig. Es folgte ein riesiger Teich, der mehr als nur nachweihnachtliche Stimmung aufkommen lies.






Welcome to Candyland :)



Von der Brücke über einen schmalen Bereich des Teichs aus hatte man einen guten Blick auf den Polarexpress...



....dahinter ging es auf eine kleine Anhöhe von der man einen kleinen Teil des Rundwegs gut einsehen konnte.



Gegen Ende des Parks gab es noch einen asiatisch angehauchten Bereich...



...und zu guter letzt einen ___________  mhhh was könnte das wohl sein? Denkt euch was aus - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt :)



Der Besuch hat sich auf jeden Fall mehr als nur gelohnt - sowas hatte ich bis dahin noch nicht gesehen....


Donnerstag, 26. Dezember 2013

So this is Christmas - Part 4: Hello Jack

Da war auch schon der letzte Tag angebrochen aber für den Heimweg stand noch ein Event auf dem Plan: die Jack Daniel's Distillery in Lynchburg.
Schon bei der Ankunft wurde man von einem eher ungewöhnlichen Weihnachtsbaum begrüßt ^^

Jack Daniel's Weihnachtsbaum

Beim Betreten macht das Gelände gar keinen so großen Eindruck dafür, dass hier die komplette Weltproduktion an Jack Daniel's hergestellt werden soll. Die Größe täuscht aber - die Produktion liegt zwischen Bäumen und Hügeln versteckt , sodass man auf den ersten Blick nur das Besuchercenter sieht. Hier wartet auch gleich schon die nächste Überraschung: der komplette Eintritt inklusive einer Führung mit Guide über das Werksgelände ist kostenlos! :)

Jack Daniel's Visitor Center

Schrittweise wir einem die Herstellung des Whiskeys näher gebracht und mit vielen Ausstellungsmaterialien erklärt.




















Ein Erinnerungsfoto mit dem "Chef" persönlich darf dabei natürlich auch nicht fehlen: Hello, Jack :)

Jack Daniel's - in Lebensgröße ;)

Weiter gehts zur Führung über das Werksgelände, wo man jeden einzelnen Arbeitsschritt noch einmal live begutachten kann.

Zuerst gings zur Holzkohleherstellung, wo die Distillery selbst ihre Holzkohle für die Filterung des Whiskeys herstellt. Dafür wird Zuckerahorn-Holz verwendet, was den charakteristischen Geschmack ausmacht.

Holzkohleherstellung

Nur unweit davon findet man alte Feuerwehrautos denn wo viel Holzkohle und Holz rumliegt kommt es gelegentlich auch mal zu einem kleinen oder größeren (Lager)Feuer ^^



Ein wichtiger Grund, warum Jack Daniels die Produktion gerade in Lynchburg gegründet hat ist die Höhlenquelle, aus der bis heute das komplette Wasser für die Herstellung entnommen wird: das Wasser ist eisenfrei.
Vor der Höhle wacht der Chef persönlich in Form einer Statue. ;)

Höhlenquelle










Auf dem Gelände befindet sich auch ein altes Wohnhaus aus der Gründungszeit aus dem 19. Jhd.
Hier bekommt man einen guten Eindruck, wie die Leute damals gewohnt haben und natürlich wird hier nochmals erwähnt, aus was der Whiskey hier hergestellt wird: Mais, Gerste und Roggen.


Die Grundzutaten für Jack Daniel's


Nach dem wirklich interessanten Zwischenstop machten wir uns mit dem Geruch von frischem Malz, jungem Whiskey und alten Eichenholzfässern im Lagerhaus auf den verbleibenden Heimweg und hatten dabei das Glück noch einen richtig schönen Sonnenuntergang über Tennessee zu sehen... der perfekte Abschluss eines über 1100 Meilen langen Roadtrips. :)