Samstag, 16. November 2013

USS Alabama Battleship Memorial Park

Nach dem Bootstrip gings weiter zum USS Alabama Battleship Memorial Park, der auf einer Halbinsel in der Mobile Bay liegt. Dort befinden sich neben der USS Alabama, einem Schlachtschiff aus dem II. WK, viele weitere Gegenstände aus der Rüstungsindustrie, sowie einige Gedenkstätten zu diversen Kriegen, in die die USA verwickelt waren.
Bereits vor dem Eingang zum eigentlichen Museum erwarten einen Kriegsgedenkstätten, unter anderem aus dem Vietnamkrieg und dem Koreakrieg. 

Blick auf ein Kriegsdenkmal, im Hintergrund Mobile Downtown



Folgt man dem Weg weiter, kommt man an dem ersten "Riesen" der Ausstellung vorbei: einem B-52 Bomber, welcher vor allem zum Flächenbombardement im Vietnamkrieg eingesetzt wurde.





Dem vorgelagerten Pfad angeschlossen liegt das Museum mit dem Highlight der Ausstellung, der USS Alabama. Mit über 200 Metern Länge ein echtes Monster aus Stahl. Einmalig an dem Museum: die USS Alabama ist weltweit das einzige Schlachtschiff seiner Klasse, das vom Maschinenraum bis zu den Flakdecks voll begehbar ist.







Neben den Räumlichkeiten, die man auf so einem Schiff erwarten würde, wie z.B. einer Großküche und sanitären Einrichtungen, findet man aber auch allerlei kurioses - nicht zuletzt eine Zahnarztpraxis, einen kleinen Kiosk und eine Kapelle.

Eine von mehreren Großküchen des Schiffs
Kiosk




Kapelle
Zahnarztpraxis


Kleiner Teil eines Maschinenraums
Im Bauch des Schiffes stößt man im untersten Deck auf die Maschinenräume, die vollgepackt sind mit Antriebs- und Versorgungstechnik.
Von diesen Maschinenräumen gibt es nicht nur einen sondern gleich vier!








Ebenfalls in den unteren Decks befindet sich das Herzstück des 16''-Kanonenturms (Geschossdurchmesser von ca. 40 cm). Mit diesen mannshochen Geschossen wurde über Distanzen von mehr als 25 Meilen geschossen.

Panorama des Kanonenturms

16''-Geschoss 
Munitionslager im Kanonenturm



















Auf den Außendecks konnte man sich die einzelnen Geschütze näher betrachten und auch in Geschütztürme hineingehen und die recht beklemmende Enge am eigenen Leib erfahren.

Außendeck
Außendeck














Vom obersten begehbaren Deck unterhalb der Radarstation hatte man einen guten Überblick über das Gelände und die Ausmaße des Schiffs.

Ausblick vom obersten Deck


Neben dem Schlachtschiff hatte das Museum auch viele Ausstellungsstücke aus der Luftfahrt zu bieten - das Herzstück hiervon: die Lockheed SR-71, auch bekannt als Blackbird.

Blackbird
Dieses Flugzeug ist mit bis zu 3,5 Mach (ca. 3700 km/h) in einer Flughöhe von ca. 30.000 Metern unterwegs.

Zu guter letzt befindet sich auch ein U-Boot auf dem Gelände, welches auch voll begehbar ist: die USS Drum. 

USS Drum


In ihrem Inneren hat man einen guten Einblick in alle Einrichtungen des U-Boots.

Periskop
Brücke und Kommandozentrale





















Bootstour durch das Flussdelta von Mobile

Dieses Wochenende stand unter anderem eine Bootstour durch das Flussdelta von Mobile auf dem Plan. Startpunkt hierfür war Blakeley State Park auf der Ostseite der Mobile Bay.
Von dort aus gings zuerst Richtung Norden das Delta hinauf, dann durch einen der zahlreichen Nebenarme in den Tensaw River von dem aus die Tour anschließend einmal durch die Bay und wieder zurück zum State Park führte.


Mit einem stimmungsvollen "Don't look for life vests under your seats  - you won't need 'em anyway 'cause there are lots of alligators out there in the shallow waters..." startete ein Ranger des Parks das Boot und los ging die Tour.

Wie er dann auf ein paar unsichere Lacher hin erklärte, würden wir aber keine Alligatoren sehen, da es für diese bereits zu kalt ist und sie sich in eine Art Winterschlaf zurückziehen.




Es gab aber doch einen Alligator zu sehen... naja oder zumindest Reste davon :)











Unglaublich aber wahr: im Delta leben auch ein paar Leute, die ohne Strom, Heizung und fließend Wasser versuchen, dort ihre Ruhe zu finden.







Unzählige Pflanzen- und Baumarten säumen die Ufer des Deltasystems und seiner kleinen Inseln. Die silbergrauen Schleier an den Bäumen (spanisches Moos) verleihen ihnen ein gespenstisch-bizarres Aussehen.
Passend gabs natürlich auch noch eine "Horrorgeschichte" dazu: 1993 kam es durch die Verkettung unglücklicher Umstände im dichten Nebel auf der Bahnstrecke durch das Delta zu einem folgenschweren Zugunglück, bei dem rund 50 Personen ums Leben kamen...





Neben der ruhigen Idylle im Delta bot der Hafen von Mobile das krasse Gegenteil: geschäftiges Treiben und viele Industrieansiedlungen, neben denen sich auch eine Schiffswerft für Spezialanfertigungen befindet.










Samstag, 9. November 2013

Erste Erkundungen in Mobile Downtown

Das zweite Wochenende habe ich für einen ersten Überblick in Mobile Downtown genutzt. Mobile ist mit rund 200.000 Einwohnern für amerikanische Verhältnisse eine eher kleinere Stadt, in der vorwiegend viel Industrie beheimatet ist.
Mobile wurde 1702 von den Franzosen als erste Hauptstadt ihrer neuen Siedlung gegründet. Allerdings lag diese Siedlung ein Stück weiter nördlich als die heutige Stadt.

Fort Condé
Blick von Fort Condé auf die Innenstadt
Blick von Fort Condé auf die Innenstadt










Der Versuch ein Stück deutsche "Kultur" einzuführen.... :)






Ein großes Highlight des Nachtlebens in Mobile ist die Dauphin Street, in der zahlreiche Kneipen, Pubs und Bars beheimatet sind.
Blick entlang Dauphin Street

Sonntag, 3. November 2013

Segeln in Mobile-Bay

Der beste Ausgleich für eine anstrengende Reise mit anschließender Feier: ein entspannter Tag beim Segeln in der Mobile-Bay mit dem Segelbot eines Arbeitskollegen...









Freitag, 1. November 2013

Halloweenparty

Gut 2 Stunden nachdem ich von den anderen Praktikanten vom Flughafen abgeholt wurde gings weiter auf eine Halloween-Hausparty :)














Hinreise

Es ist soweit: Tag der Abreise
Nach einer recht kurzen Nacht die mehr vom Packstress als vom Schlaf bestimmt war (23 kg sind eben doch viel weniger als man denkt ^^) gings gegen 7 Uhr los nach Frankfurt wo mein Flug um 11.45 Uhr starten sollte.
Wenn man dann alle möglichen elektronischen Sachen im Handgepäck hat verlängert sich die Prozedur an der Gepäckkontrolle noch etwas - einmal den kompletten Rucksack ausräumen war angesagt.
Anschließend kam ich nach weiteren Kontrollen und Befragungen (sie haben nicht zufällig Waffen oder Srengstoff im Gepäck?) am Gate an wo es auch kurze Zeit später schon losging. Da die Maschine an einer Außenposition stand durften sich erst mal alle schön zusammenfalten und in die Flughafenbusse quetschen.

Abflug Frankfurt

Ankunft Chicago O'Hare
Nach gut 9 Stunden Flug mit Unterhaltung der Extraklasse (Turbulenzen die sogar die Stewardessen zum Rennen gebracht haben :D) kam ich dann gut durchgeschüttelt in Chicago O'Hare an.


Einer der größten Flughäfen der Welt und nur gut 1:45 h Zeit zum Umsteigen - da war Eile geboten! Vor allem da man ja sinnvollerweise sein Gepäck abholen muss, um es gut 10 Meter weiter hinten aufs nächste Band zu legen (natürlich erst nach weiteren Kontrollen - man könnte ja in 11.000 Metern Höhe Waffen eingeladen haben. ;))
Hier wurde ich auch direkt am Gepäckband schon ausgebremst: ein Spürhund hat bei meinem Rucksack angeschlagen woraufhin der auch wieder durchsucht wurde. Der Grund: ein Apfel, der sich gut 2 h zuvor noch in dem Rucksack befunden hat - die Einfuhr von Obst ist nämlich auch untersagt - again what learned. ^^
Im Anschluss an die Gepäckwiederaufgabe gings weiter durch zahlreiche Kontrollen bis ichs dann endlich in den Transitbereich geschafft hatte.

Transitbereich Chicago O'Hare
Nach einer Fahrt mit dem Airrail um ins richtige Terminal zu kommen und einem Fußweg von gut 15 Minuten hatte ich dann auch mein Gate für den Anschlussflug nach Mobile erreicht.
Damit war dann auch schon das nächste Erlebnis geboten: eine Maschine, in die höchstens 50 Passagiere passen. Das hatte schon fast etwas von Privatjetatmosphäre :)










Weitere 2,5 h später war ich dann endlich um 19:55 Uhr Ortszeit am Ziel: Mobile, Alabama.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Die sieben Sachen packen

Die Abreise steht vor der Tür - nur noch 2 Tage 
... und somit nimmt auch das Packchaos seinen Lauf...